Je nachdem.

Twist and turn.

Drehen und wenden. So kommt ein wenig Abwechslung und die Illusion des Neuen ins Spiel. Naja, zumindest für einen Augenblick. Wovon ich hier rede? Davon, ein Bild, wie beispielsweise das hier gezeigte, von verschiedenen Lagen aus zu betrachten: Hochformat, Hochformat auf den Kopf gestellt, Querformat nach rechts oder links ausgerichtet. Also im Grunde genommen ein wenig drehen. Wenden ginge auch, es würde sich aber die leere Rückseite zeigen.

Mit der digitalen Bildbearbeitung lassen sich unzählige Variationen herstellen, ohne dass das Original Aquarellbild verändert werden muss. Hier zeige ich Beispiele mit dem feature „spiegeln“ und „Spiegellinie vertikal/horizontal“. Alle Bilder weisen Ähnlichkeiten auf. Man muss gut hinschauen, um die Unterschiede zu erfassen.

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Ausgangsbild noch nicht digital weiterbearbeitet

Und hier einige Variationen mittels digitaler Bearbeitung 

 

Wie so vieles im Leben hat auch dieses  „Drehen und wenden“ mehrere Möglichkeiten in sich, je nachdem. Spurensuche, harmlose Spielerei (wie hier), manchmal aber auch verfängliches Kalkül – zum Ablenken, in die Irre führen, Spuren verwischen … 

Like so many things in life, this „twisting and turning“ has possibilities within it, depending on the situation; searching for clues, harmless playfulness (as here), but sometimes also captious calculation – to distract, to mislead, to cover tracks … . 

 


Schönen Sonntag! Have a beautiful Sunday!

… dem Wind überlassen

ENDLICH

Mit schwarzrotem Weine die Lippen benetzt,
zum Ringen um Worte angesetzt,
zu oft schon das Messer der Rache gewetzt.
Schwindende Kräfte, taumelndes Nicken,
verharren in seelenlosen, kalten Blicken.
Müde der Lasten unzähliger Male,
die Lippen mit schwarzrotem Wein zu benetzen.
Küsse – alleinig dem Wind überlassen,
schwarzrote Lippen
erblassen.

 

emotion-by-Beate-Guetl

Text und Bild stammen aus unterschiedlichen Jahren. Der Text stammt aus jener Zeit, in der ich einen Winter lang in einer Notschlafstelle für obdachlose Menschen gearbeitet habe. Viele von ihnen waren alkoholkrank. Etliche erzählten mir vom schmerzlichen Fehlen des Geliebtseins (in der Kindheit).

Ein Dach über dem Kopf, sauberes Wasser, ausreichend Nahrung, geliebt werden und vieles mehr sind leider keine Selbstverständlichkeiten, die jedem jederzeit zuteil werden. Viele Grausamkeiten mischen im Spiel des Lebens mit. So viele davon menschengemacht.

(E)

The poem is about a person who is addicted to alcohol. The text rhymes in my native language.

Text and picture are from different years. The text comes from the time when I worked for one winter in an emergency sleeping center for homeless people. Many of them were alcoholics. Several of them told me about the painful absence of being loved (in childhood).

A roof over one’s head, clean water, sufficient food, being loved and much more are unfortunately not things that everyone can take for granted at any time. Many cruelties interfere in the game of life. So many of them man-made.


Finding Peace

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Mandala im freestyle. Aquarell.


Kraftquelle Musik: „Finding Peace within Chaos“ Martin Herzberg


Chaotische Zeiten, aufgewühlte Emotionen, Informationsüberflutung. Zur Ruhe kommen. Zeichnen und Malen helfen mir dabei. Auch Musik. Und vor allem die Natur.

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Foto credit: Claudius Gütl

Und du? Wie kommst du am besten  zur Ruhe?


Chaotic times, agitated emotions, information overload. To come to rest. Drawing and painting help me. Also music. And above all nature.

And you? What’s the best way for you to find peace?


Schönen Sonntag! ❤️ Have a beautiful Sunday!